Gegen Kipfenberg aus dem DKBC-Pokal ausgeschieden!

Gegen Kipfenberg aus dem DKBC-Pokal ausgeschieden!

Kipfenberg mit Einzelbahnrekord von M.Schobert, beschert Semper /AdW das Pokal-Aus in Runde 3!

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Schoberte (Kipfenberg) spielte nicht nur 186 Kegel auf Bahn 1, sondern auch einen neuen Einzelbahnrekord von 647 Kegel!

Zur dritten Runde des DKBC-Pokals bescherte uns die Losfee ein Spiel auf heimischer Anlage gegen die Sportfreunde vom KRC Kipfenberg.
Durch die guten Leistungen der vergangenen Woche gegen Kleeblatt Berlin, machte man sich ein wenig Hoffnung, dass man mit einer ebenbürtigen Leistung auch die 2. Bundesliga Mannschaft vom KRC Kipfenberg schlagen kann.

Im ersten Durchgang schickten wir Alex und Lutz auf die Bahnen. Das Alex an diesem Tag das Hammerlos gezogen hat, konnte man auf der ersten Bahn leicht erahnen. Mit 139 Kegel verlor er knapp den Satz gegen Schobert (148 Kegel). Aber schon auf der zweiten Bahn zeigte Schobert seine Klasse. Eine wie die andere Kugel fanden den Weg in die linke Gasse wo es krachte. Vor allem im Räumen verschaffte er sich mit vier Neuner nacheinander einen gewaltigen Abstand auf Alex. Nach dreißig Wurf standen sagenhafte und noch nie dagewesene 186 Kegel auf der Anzeige. Wer nicht rechtzeitig da war, hat Kegelsport vom feinsten verpasst.
Alex konnte mit 149 Kegel den Rückstand so gut er konnte in Grenzen halten.
Auf der dritten Bahn konnte Alex nochmal sein spielerisches Können zeigen und mit 163:161 Kegel den Satzpunkt holen.  Auf der letzten Bahn ließ der Kipfenberger Schobert nichts anbrennen und schraubte sein Ergebnis mit 152 Kegel auf 647 Holz und erzielte damit einen neuen Einzelbahnrekord auf unserer Anlage.  Alex musste trotz des guten Ergebnisses von 589 Kegel den Mannschaftspunkt an Schobert abgeben.
Lutz hatte auf der anderen Seite gegen Lange leichte Startschwierigkeiten und verlor die erste Bahn im Räumen. Auf der zweiten Bahn konnte Lutz mit 141 : 140 den Satzpunkt für sich gewinnen, so das es vor dem Bahnwechsel 1:1 Satzpunkten und 283 : 289 Kegel Stand. Ein kleiner Rückstand den Lutz aber auf den nächsten Bahnen aufholen konnte. Doch leider passten diesmal die Volle-Würfe nicht so und die Kugel verpasste zu oft die Gasse. Lutz verlor hier zu viele Kegel auf den Kipfenberger Lange und im Räumen konnte er diesen Rückstand nicht wieder wettmachen. Mit 132 und 123 Kegeln blieb Lutz unter seinen Möglichkeiten und vergab die Satzpunkte an Lange, der mit 146 und 133 Kegel nicht mehr spielte als er machen musste. Lutz 538 : 568 Lange – Mannschaftspunkt für Kipfenberg.

So lag man nach dem ersten Durchgang mit 0:2 Mannschaftspunkten, 2:6 Satzpunkte und 88 Kegel zurück. Das war natürlich erstmal eine Hausnummer für den Mitteldurchgang.

Diesmal gingen Nico und Jürgen auf die Bahnen und wollten gegen Niefnecker und Hanikel punkten und viele Kegel zurückholen.
Nico startete mit 143 : 136 Kegel gut ins Spiel und holte den ersten Satzpunkt, aber schon auf der zweiten Bahn konterte Niefnecker mit 162 Kegel. Nico konnte mit 145 Kegel nicht dranbleiben, so dass es nach zwei Bahnen ausgeglichen mit 1:1 Satzpunkten war. Nach dem Bahnwechsel kam der Kipfenberger nicht mehr in sein gewohntes Spiel. Zu sehr haderte er mit den Bahnen und verlor im Räumen die Genauigkeit. Nico profitierte davon und konnte beide Bahnen mit durchschnittlichen Ergebnissen gewinnen. Am Ende holte Nico den ersten Mannschaftspunkt für Semper/AdW mit 548:540 Kegel bei 3:1 SP.
Für Jürgen war es ein gebrauchter Tag. Vielleicht zu sehr geschockt vom Kipfenberger Bahnrekord und dem Kegelrückstand, kam er selten über 123 Kegel hinaus. Der Kipfenberger Hanikel hatte leichtes Spiel und konnte mit 534 Kegel ungefährdet den Mannschaftspunkt für sein Team holen.

Mit 1:3 Mannschaftspunkten, 6:10 Satzpunkten und einem Rückstand von 117 Kegel, schickten wir im letzten Durchgang Sascha und Thomas auf die Bahnen. Gegen Kleeblatt hatten beide ein super Spiel gezeigt, was wir auch heute gegen Kipfenberg bräuchten, um die Minimalchance auf ein Weiterkommen zu wahren. 117 Kegel sind schon sehr groß, aber beide ließen sich davon nicht entmutigen und starteten mit 137 und 140 Kegel solide. Beide konnten dadurch die erste Bahn gegen die Kipfenberger Loncarevic (136) und Weber (120) für sich gewinnen. Sascha leistete sich auf den folgenden Bahnen zu viele Schnitzer, mal in den Vollen, mal im Räumen und kam am Ende nur auf 516 Kegel. Loncarevic kegelte konstant um die 140 Kegel und erspielte mit 562 Holz den nächsten Mannschaftspunkt für Kipfenberg.
Thomas spielte wie gewohnt Stark auf und konnte einige Kegel zurückgewinnen. Schon auf der zweiten Bahn nahm er Weber 30 Kegel ab.
Aber trotzt seiner konstanten 140er Bahnen, war der Rückstand auf Kipfenberg an diesem Tage einfach zu groß. Thomas sicherte sich vorzeitig auf der dritten Bahn den Mannschaftspunkt gegen Weber und kam am Ende auf 563 Kegel. Weber gewann noch die letzte Bahn, blieb aber mit 510 Kegel auch unter seinen Möglichkeiten.

Mit einem eher schwachen Spiel von 3251 verlieren wir gegen Kipfenberg, die schon am Start, durch einen überragenden Schobert (EBR 647)), die weichen auf Sieg stellten. Mit 3361 Kegel und 6:2 Mannschaftspunkten zieht Kipfenberg verdient in die nächste Runde des DKBC-Pokals ein. Dafür wünschen wir Ihnen alles Gute und viele Hölzer.

Spielbericht

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