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Spielberichte, Auswertungen und Ergebnisse
1.Herren: 1.Spieltag, 3. Bundesliga - Ost, Saison 2010 / 2011 - Classic-Kegeln

 

Magdeburger SV 90-Logo Magdeburger SV 90 , 5528 - 5461 , SV Semper Berlin SV Semper Berlin-Logo

down (Bericht Magdeburg)
MSV – Mittelpaar bezwingt Berlin
Wie wichtig auch im Kegelsport eine taktisch kluge Aufstellung sein kann, bewies am Samstag der MSV 90 im ersten Bundesligaspiel der neuen Spielzeit. Die Kegler aus der Elbestadt bezwangen den leicht favorisierten Gast „Semper“ Berlin mit 5.528 : 5.461 Punkten und dürfen den Saisonauftakt als gelungen bewerten. Die Hauptstädter, Absteiger aus der 2. Liga, hielten anfangs noch gut mit, mussten aber mit zunehmender Spieldauer abreißen und Magdeburg den Vortritt lassen.
Im Startdurchgang galt es für den MSV, die angriffslustigen Berliner etwas auszubremsen und vor allem an Gästekapitän Matthias Noack dranzubleiben. Die Lemsdorfer verzichteten hier bewusst auf den etatmäßigen Startspieler Ulf Wunderlich, der sich im zweiten Durchgang entfalten sollte. So gingen für die Gastgeber Dirk Hecht und Maik Siegemund ins Rennen. Der Beginn der neuen Saison war dann erst einmal von Nervosität geprägt. Alle Starter hatten Mühe, ihren Wurf nach der langen Spielpause zu finden. So entwickelte sich ein spannendes Match auf Augenhöhe, bei dem nach dem ersten Durchgang die Gäste mit 2 Holz die Nase von behielten. Hecht errang zwar 27 Punkte gegen Thomas Fritze, lies aber weit mehr Möglichkeiten ungenutzt. Im zweiten Duell schlug sich Maik Siegemund (937) großartig gegen M. Noack (966), der den Tagesbestwert markierte, und musste erst am Ende seines Spiels dem Berliner den Vorrang lassen.
Der Mitteldurchgang brachte dann eine schnelle Spielentscheidung zu Gunsten der Magdeburger. Ulf Wunderlich (959) und Sven Ostermann (962) waren sofort voll da und setzten ihre Gegner unter Druck. Die Berliner Zinow (893) und Gierspeck (899) kegelten zwar gut, mussten aber einen Rückstand von 127 Punkten hinnehmen.
Der Wettkampf war damit entschieden und die Lemsdorfer Blumtritt (898) und Piekacz (885) mussten den Vorsprung nur noch verwalten. Beide begannen mit guten Leistungen, sodass der Sieg eigentlich nie mehr in Gefahr geriet. Gegen Ende leisteten sich beide eine schwächere Bahn, sodass ihnen ein 900er Resultat verwehrt blieb. Die Gäste hatten mit Andre Krause (957 ohne Fehlwurf) noch ein Ass im Ärmel. Der Berliner Nachwuchsspieler, der eigentlich im artverwandten Bohle-Kegeln zu Hause ist, zeigte sein Talent ebenfalls im Classic-Sport und erhielt verdienten Applaus. Trotzdem reichte es für die Hauptstädter nicht mehr für einen ernst zu nehmenden Angriff, denn Th. Prill (886) konnte nicht ganz mitziehen.
So verblieben die Punkte verdient an der Elbe, wobei der MSV mit drei Resultaten unter 900 Holz noch einiges schuldig blieb.

Spielbericht: Magdeburger SV 90 : SV Semper Berlin

Magdeburger SV 90 SV Semper Berlin
Name Volle Abr. Gesamt Fw Name Volle Abr. Gesamt Fw
D.Hecht 588 299 887 4 Th.Fritze 585 275 860 6
M.Siegemund 626 311 937 2 M.Noack 654 312 966 1
U.Wunderlich 641 318 959 6 W.Zinow 587 306 893 2
S.Ostermann 631 331 962 1 N.Gierspeck 597 302 899 8
St.Blumentritt 608 290 898 5 A.Krause 630 327 957 0
G.Piekacz 602 283 885 2 Th.Prill 601 285 886 13
0 0 0 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0 0 0 0
Summe 3696 1832 5528 20 Summe 3654 1807 5461 30

Bilder: 1.Spieltag 3.Bundesliga-Ost - MSV gegen 1.Herren


Kegelberichte der anderen Mannschaften:

ESV Roßlau mit deutlichem Heimsieg zum Saisonauftakt
(Geschrieben von: Henry | Mittwoch, den 15. September 2010 um 11:08 Uhr)
Der erste Spieltag der neuen Saison 2010/2011 der 3. Bundesliga-Ost Herren, Kegeln, bescherte den Roßlauer „Roten Teufeln“ in diesem Jahr zum Auftakt ein Heimspiel. Die Roßlauer, in der letzten Saison den 3. Tabellenplatz belegend, haben in der dieser Saison mit personellen Problemen zu kämpfen. Nach ungeplantem Abgang 3er Stammspieler, steht Mannschaftsleiter Hennig nun vor jedem Spiel mit dem „Bettelstab in der Tür“.
Tobias Grötzner wechselte zu einem neuen Verein, eine neue Herausforderung suchend, Andreas Duttenhofer hatte sich beruflich verändert – in ein neues Bundesland, Bernd Lahn ist nicht fit – gesundheitliche Probleme. Deshalb ist es umso höher einzuschätzen, daß er sein Team für das erste Punktspiel dennoch so stark aufstellen konnte, denn auch die 2. Mannschaft begann ihre neue Saison.
Für die nötige Ruhe zum Auftakt sollte das altbewährte Starterpaar Frank Abel und Ron Seidel sorgen. Beide hatten es mit den ebenfalls gestandenen Kleeblättler Thomas Specht und Tobias Günther zu tun. Doch schon von der ersten Kugel an, ließen beide Roßlauer keinen Zweifel aufkommen, heute schwächeln zu wollen. Ein richtiges Kopf-an-Kopf-Rennen boten Frank und Thomas. Dessen erklärtes Ziel war es, wieder um 1000 Holz zu kämpfen. Frank begann wie entfesselt, erspielte sich auf seiner ersten Bahn 301 Holz. Im weiteren Verlauf des Wettkampfes, besonders nach 100 gespielten Würfen, schlichen sich doch ein paar Fehler in sein Spiel, dennoch, mit 993 Holz verfehlte er nur knapp die „magische“ 1000. Thomas spielte sehr ausgeglichen. Seine Konzentration und fast fehlerfreies Spiel wurde belohnt – sein Ziel konnte er sich heute erfüllen. Verdient und glücklich wurde er mit erzielten 1007 Holz Bester seiner Mannschaft und wurde gebührend in den „Club der 1000er“ aufgenommen. Als Nachweis bekam er, wie alle Clubmitglieder, ein Diplom überreicht. Auch Ron hatte, nach anfänglichen Problemen ins Spiel zu finden, deutlich Kurs auf die 1000 genommen. Doch auch ihm sollte es heute noch vergönnt sein, diese zu überspielen. Er erzielte ebenfalls ein sehr gutes Auftaktergebnis. Für Ron standen am Ende 982 Holz an der Anzeige. Sein Gegner, Tobias Günther, hatte doch mehr Probleme, ins Spiel zu finden. Gerade auf den ersten beiden Bahnen tat er sich schwer, konnte erst nach 100 Kugeln besser mithalten. Er erzielte 909 Holz. Die Hausherren gingen 59 Holz in Führung.
Der 2. Durchgang wurde mit den Roßlauern Jens Sobeck und Martin Münzel eröffnet. Die Roßlauer hatten es mit den Berlinern Sebastian Drache und Lutz Hohmann zu tun. Jens überzeugte, wie auch schon in der letzten Saison, von der ersten Kugel an. Er hat sich als fester Bestandteil und Leistungsträger der ersten Mannschaft entwickelt. Sein Anspruch sollte es sein, wie auch sein Käpt`n während der Verabschiedung sagte, die 1000 fest im Visier zu haben – das Zeug dazu hat er. Diese Einschätzung kommt nicht von ungefähr, hat er es doch in der vergangenen Saison selbst als sein Ziel erklärt. Auch heute konnte er mit hervorragenden 1012 Holz überzeugen. Sein direkter Gegenspieler, Sebastian Drache, erzielte heute seine persönliche Bestleitung mit 926 Holz, auf die er sehr Stolz war. Martin Münzel ließ ein paar Fragen offen. Im Training und auch in seinen Spielen in der 2. Mannschaft überzeugte er sonst mit 1000+ gefallenen Kegeln. Doch leider wollte ihm das Spiel nicht so richtig gelingen. Für ihn etwas enttäuschend, der Mannschaft aber helfend, erzielte er heute „nur“ 927 Holz. Waren es die Nerven? - Angst vor der eigenen Courage? Auch sein Gegenspieler, Lutz Hohmann, hatte vielleicht nicht immer das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Er beendete sein Spiel mit 871 Holz. Somit wuchs das Pluspunktepolster der Hausherren auf 201 Holz an.
Den Sieg „nach Hause schaukeln“ sollte das „ewige Schlußpaar“ Henry Hennig und Wolfgang Grötzner. Henry, in der letzten Saison nicht immer überzeugend, zeigte heute ein sehr ausgeglichenes Spiel. Völlig ausgeglichen und ruhig bestritt er heute seinen Wettkampf. „Leider“ fehlte ihm heute die „Ausreißerbahn“ – dennoch, mit diesem Saisonauftakt, besonders das sichere Spiel in die Abräumer, zeichneten ihn heute aus. Auch mit den erzielten 964 Holz kann Henry doch zuversichtlich in die Saison gehen. Zu keiner Zeit des Wettkampfes konnte ihm sein direkter Gegner Heinz Uphoff gefährlich werden. Dieser erzielte heute auf den Roßlauer Läufen 858 Holz. Wolfgang Grötzner startete heute etwas, für seine Verhältnisse „lahm“ in seinen Wettkampf. Doch auf den letzten beiden Bahnen war er wieder der „Alte“. Sein Ziel, der Beste zu sein, sollte wieder einmal erreicht werden. Als Tagesbester beendete Wolfgang sein Spiel – 1025 Holz standen für ihn am Ende an der Anzeige. Auch sein Gegner, Jürgen Drechsler war mit seinem Spiel und seinen erreichten 934 Holz zufrieden.
Die Roßlauer „Roten Teufel“ hatten somit ihren Auftaktsieg besiegelt. Den zahlreichen Zuschauern wurde ein sehr guter Wettkampf geboten. Mannschaftsleiter Henry Hennig bedankte sich und würdigte die Leistung seiner Mannschaft mit lobenden Worten während der Verabschiedung.
Die Ergebnisse in der Übersicht:
für Roßlau: F. Abel 993; R. Seidel 982; J. Sobeck 1012; M. Münzel 927; H. Hennig 964; W. Grötzner 1025
für Berlin: Th. Specht 1007, T. Günther 909; S. Drache 926; L. Hohmann 871; H. Uphoff 858; J. Drechsler 934
(http://www.esv-rosslau.de)

Nerchauer SV mit Blackout zum Saisonstart
(14.09.2010 21:48)
Am 11.09. war es endlich wieder soweit. Der Nerchauer SV ging wieder in der 3.Bundesliga auf Punktejagd. Nach einer starken Vorbereitung und einer guten Leistung im DKBC-Pokal freuten sich alle Spieler auf den Saisonstart.
Gegen des SV Geiseltal-Mücheln II begannen Ronny Müller und Torsten Stieler. Sie hatten es mit Andrè Witte und Reinhard Hey zu tun. Beide Nerchauer schafften es zu keinem Zeitpunkt des Spiels, ihr normales Leistungsvermögen abzurufen. Am Ende musste sich Ronny mit 907 Kegeln und Torsten mit 908 Kegeln zufrieden geben. Andrè (1009 Kegel) und Reinhard (919 Kegel) zeigten gleich, dass in der 3.Bundesliga ein anderer Wind weht. Mit einem Rückstand von 113 Kegeln gingen Michael Block und Lutz Dinger auf die Bahnen. Für beide ging es nun darum, den Abstand zu verringern. Andreas Preßler und Jörg Zunkel wollten das natürlich nicht zulassen. Schon auf der ersten Bahn merkte man, dass beim Nerchauer SV an diesem Tag einfach nichts klappen wollte. Nach 53 Wurf wurde Lutz gegen Tino Schindler ausgewechselt. Aber auch dieser Wechsel brachte nicht die erhoffte Wendung. Andreas (910 Kegel) und Jörg (902 Kegel) hatten zwar auch ein paar Probleme mit der Nerchauer Bahn aber weder Michael (878 Kegel) noch Tino (856 Kegel) konnten das ausnutzen. Für Tilo Grüneberger und Maik Neubert ging es nun nur noch um Schadensbegrenzung. Aber auch das gelang auf der ersten Bahn nicht wirklich. Matthias Keck (932 Kegel) und Gerd Findeklee konnten beruhigt aufspielen. Nach drei Bahnen wechselten die Müchelner Gerd aus, für ihn kam Hans-Werner Janke. Beide zusammen erspielten 867 Kegel. Als einziger Nerchauer, der in etwa Normalform erreichte war Tilo Grüneberger mit 951 Kegeln. Auch Maik fand nicht zu seinem Spiel und musste sich wie Ronny mit 907 Kegel zufrieden geben.
Nach 10 Heimspielen ohne Niederlage musste sich der Nerchauer SV dem SV Geiseltal Mücheln II mit 5407 zu 5539 Kegeln geschlagen geben. Jetzt heißt es ganz schnell das Spiel abhaken und volle Konzentration auf das Auswärtsspiel beim SKC Kleeblatt Berlin II. Vielleicht gelingt es ja schon dort, die zu Hause verlorenen Punkte wieder gutzumachen.
(http://www.kegeln-nerchau.de)

Auswärtsniederlage
(Thomas Specht)
Normal: in Roßlau verloren. Aber trotzdem sind wir nicht unzufrieden. Gegenüber dem Vorjahr hat sich unsere Mannschaftszusammensetzung geändert und wir konnten uns deutlich steigern. Diesmal kamen 4 Spieler über die 900er Marke. Außerdem konnten zwei persönliche Bestleistungen erspielt werden: Sebastian Drache mit 926 Holz und Thomas Specht schaffte es nach mehreren Anläufen in Roßlau erstmals, die 1000er Grenze zu knacken: 1007 Holz. Bei der Heimmannschaft setzte mal wieder "Paule" Grötzner die Bestmarke mit 1025, aber auch Jens Sobeck mit 1012 kam noch über die "Schallmauer". Insgesamt zeigte Roßlau eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung, die wieder zu erwarten läßt, daß in Roßlau kein Gast gewinnen kann. Wir müssen uns auf unsere Heimspiele konzentrieren, wo deutlich kleinere Brötchen gebacken werden und versuchen, dort zu punkten.
(http://www.kleeblatt-berlin.de)

11.09.10 | Brandenburgderby geht an die Gäste | ESV Lok Elsterwerda - SV Senftenberg 5339 : 5461
(Martin Exner)
Elsterwerdas Bundesligakegler mussten gleich am ersten Spieltag der neuen Saison die erste Niederlage einstecken. Die Gäste präsentierten sich in einer hervorragenden Verfassung, entführten vollkommen zurecht die Punkte aus dem Elsterland und unterstreichen damit ihre Favoritenrolle in der Liga.
Auf ESV-Seite musste man den Ausfall von Rüdiger Werner und Martin Exner kompensieren. So rückten Frank Kremiec und Thomas Wunderlich aus der zweiten Mannschaft in den Kader. Den Anfang machten allerdings zwei andere. Robert Groschopp (932) und Günter Horn (921) waren gegen Alexander Schuppan (890) und Sven Seiffert (947) absolut gefordert, denn die Senftenberger zelebrierten offensiven Kegelsport. Die Führung wechselte in dieser frühen Phase des Spiels ständig hin und her. Schließlich erreichte der ESV dank geschlossener und ansprechender Ergebnisse ein leichtes Plus, doch ausruhen konnte man sich darauf wahrlich nicht.
Im Mitteldurchgang hielt der Absteiger aus der 2.Bundesliga das Niveau hoch - zu hoch für Elsterwerda. Jens Lehmann (954, Tagesbestleistung) und Mario Peßolat (952) diktierten nun das Geschehen in eindrucksvoller Manier. Thomas Wunderlich (860) und Benjamin Kube (878) blieb die Statistenrolle. Senftenberg explodierte förmlich und brachte die anspruchsvollen Plattenbahnen in Verlegenheit. Die zahlreichen Zuschauer zeigten sich beeindruckt. Knappe 150 Kegel trennten beide Teams bereits. Eine schier unmögliche Aufgabe für den Schlussdurchgang.
Jens Horn (822) und Uwe Scheibe (926) wehrten sich nach Kräften gegen die drohende Niederlage. Doch der Kampf wurde immer hoffnungsloser. Steffen Kretzschmar (876) und Olaf Neumann (842) genügten letztlich mittelmäßige Leistungen um den Sieg für ihre Farben über die Ziellinie zu tragen. Somit unterliegt die Lok in einem teils hochklassigen Brandenburgderby dem SV Senftenberg mit 122 Kegeln Differenz.
(http://www.esvlokelsterwerda.de)

Auftakt nach Maß für die Senftenberger Kegler | SV Senftenberg triumphiert in Elsterwerda; 5339 Kegel zu 5461 Kegel
(Jens Lehmann)
Am Wochenende gab es nun endlich den lang ersehnten Startschuss für die neue Bundesligaserie. Nach doch eher nur durchwachsenen Leistungen in der Vorbereitung hielten sich die Kegler des SV Senftenberg beim Brandenburg-Derby beim ESV Lok Elsterwerda im Vorfeld mit Kommentaren und Prognosen zurück. Wichtig war, das der komplette Kader der I. Herrenmannschaft den Weg nach Elsterwerda antreten konnte und somit viel Spielraum für die taktische Aufstellung gegeben war, der dann auch effizient vom Kapitän ausgespielt wurde.
Die Motivation stimmte bei den Senftenbergern, das bekamen die Hausherren gleich zu Beginn zu spüren. Sven Seiffert (947 Kegel) und Alexander Schuppan (890 Kegel) mußten energisch vorgetragenen Elsterwerdaer Widerstand brechen. Es wogte hin und her, keine Mannschaft konnte einen entscheidenden Vorteil für sich verbuchen. Wichtig für das Senftenberger Spiel war, dass beide Kegler an ihren Gegenspielern dranblieben und somit dem Mitteldurchgang mit Mario Peßolat (952 Kegel) und Jens Lehmann (954 Kegel) nur 16 Kegel Rückstand als Hypothek mitgaben. Elsterwerda kam anfangs besser in diesen Durchgang und schraubte den Vorsprung weiter in die Höhe. Doch die beiden Senftenberger Kegler besannen sich auf der zweiten Bahn auf ihre Fähigkeiten und demontierten in der Folgezeit ihre direkten Gegenspieler nach allen Regeln der Kunst. Nur weitere 100 Wurf später lag Senftenberg mit unglaublichen 150 Kegel in Front, das war der Lohn der ausdrucksstark wiedererwachten Senftenberger Spielfreude. Schier unglaubliche Räumerserien zwangen Elsterwerda in die Knie und gaben letztendlich auch den Ausschlag für die deutliche Vorentscheidung des gesamten Wettkampfes. Der Schlußdurchgang mit Steffen Kretzschmar (876 Kegel) und Olaf Neumann (842 Kegel) konnte sich auf das Verwalten des riesigen Vorsprunges der eigenen Farben von 152 Kegel beschränken. Beide ließen in der Folgezeit auch nichts mehr anbrennen, sicherlich begünstigt durch den doch eher durchwachsenen Auftritt der beiden Elsterwerdaer Schlußspieler, die zwar nochmals alles versuchten, aber keine spielentscheidende Wirkung mehr ausstrahlten. Die beiden Senftenberger Ersatzleute Ingo Rentzsch und Jens Harder brauchten nicht eingreifen und werden mit Sicherheit ihre Chancen in den kommenden Partien bekommen.
Senftenberg bezwingt den Hausherren Elsterwerda mit einer engagierten und spielerisch überzeugenden Partie mit 5461 Kegel zu 5339 Kegel und rangiert damit vorerst im Spitzenfeld der Tabelle.

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Kegeln macht Spaß – vor allem dann, wenn die eigenen Ergebnisse durch regelmäßiges Training immer besser werden. Wer bereits einen Kegelsportwettbewerb mit Könnern live erlebt hat, war und ist fasziniert, wie die Kegelkugel immer wieder vom gleichen Auflagepunkt mit der gleichen Lauflinie und ähnlicher Geschwindigkeit die Kegel zum Fallen bringt. Konstant gute Ergebnisse sind eben nur möglich, wenn man sich schnell auf die unterschiedlichen Bahnverhältnisse einstellen und den richtigen Wurf mit der erforderlichen Präzision wiederholen kann.
Keine Frage: Kegeln ist ein umwerfender Sport. Trainer und Übungsleiter in den Vereinen zeigen, wie es geht. Grundstellung, Kugelhaltung, Schrittlänge, Handstellung beim Abwurf – früher oder später ist die richtige Technik automatisiert. Auch beim Kegeln gilt: "Übung macht den Meister".
Unser Kegelsportclub SV Semper Berlin freut sich über latente Talente jeden der Lust am Kegelsport hat, sei es als aktiver Spieler oder als kegelbegeisterter Zuschauer. Einfach die Sporttasche packen und das erste Probetraining absolvieren oder zum nächsten Heimspiel vorbeikommen!

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